Bestellung von Schildern
Wenn Sie ein Schild für Ihren Verein, Ihren Sportplatz, Ihre Sportstätte etc. bestellen wollen, dann schicken Sie uns einfach eine kurze Mail an schild@kein-platz-fuer-rassismus.de. Wir melden uns dann bei Ihnen. Ein Schild inkl. Versand und MwSt. kostet EUR 21,40.
Kreis Groß-Gerau will deutliches Zeichen setzen
Groß-Gerau, 21.09.2009
Im Kreis Groß-Gerau ist "Kein Platz für Rassismus". Deshalb beteiligt sich der Sportkreis Groß-Gerau an der gleichnamigen Aktion eines Frankfurter Vereins. Los geht es mit dem Anbringen des ersten Schildes "Kein Platz für Rassismus" als deutliches Zeichen am Vereinsheim des VfR 1916 Groß-Gerau (Geschwister-Scholl-Straße 15/Am Sportplatz 1) am Mittwoch, 28. Oktober, um 17 Uhr.
Initiator der Aktion ist der gemeinnützige Verein "Gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" aus Frankfurt. Prominente Sportler unterstützen als Botschafter das Projekt. In Groß-Gerau wird Kevin Pezzoni, Bundesliga-Spieler des 1. FC Köln und früher in der Jugend von Eintracht Frankfurt aktiv, mit dabei sein. Der Vizepräsident der Organisation "Kein Platz für Rassismus" (KPfR), Roland Stipp, wird im Beisein des Sportkreisvorsitzenden Wolfgang Glotzbach die Aktion erläutern.
Vereine, die ebenfalls ein deutliches Zeichen gegen Rassismus setzen wollen, können sich mit der Service-Stelle Sport des Sportkreises Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Straße 4 in Groß-Gerau, unter den Telefonnummern 06152/989181 oder 06152/910591 in Verbindung setzen.
(Quelle: Main-Spitze)
»Anti-Rassismus Preis 2009« geht an KPfR!
Frankfurt am Main, 14.09.2009
Der "Anti-Rassismus Preis 2009" des vom hessischen Ministerium des Inneren und für Sport, vom hessischen Fußball-Verband (HFV) und vom deutschen Fußball-Bund (DFB) getragenen Projekts "ballance hessen" wurde an einen Verein aus Frankfurt verliehen: "Kein Platz für Rassismus!" e.V. (KPfR!) hat sich mit seiner Schilder-Aktion aus Sicht der Jury "in besonderer Weise ins besondere im Fußball in öffentlich wahrnehmbarer Form für Toleranz und Fair Play und gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt engagiert".
Der ebenfalls ausgelobte Fairplaypreis von "ballance hessen" ging an den Ausländerbeirat der Stadt Hanau und die Fußballer der DJK Eintracht Steinheim. Den Preis und die Urkunden überreichten Steffi Jones und Prof. Dr. Heinz Zielinski, der Abteilungsleiter Sport im hessischen Innenministerium. Neben Jones nahmen mit Armin Kraaz, Lutz Wagner und Lothar Sippel weitere "Toleranzbotschafter" an der Preisverleihung teil, die zum Teil auch zur Jury gehörten. Diese hatte sich für die Aktion aus Frankfurt entschieden, "weil es das beste Gesamtpaket war", wie Michael Glameyer erläuterte, der Vorsitzende von ballance hessen. Die nun preisgekrönte Schilder- Aktion startete 2007 in Frankfurt, wo Eintracht-Stürmer Ioannis Amanatidis das erste Schild mit der Aufschrift "Kein Platz für Rassismus!" in der WM-Arena anbrachte. Inzwischen hängt das Schild nicht nur an nahezu allen Frankfurter Fußballplätzen, auch im Sportkreis Wetterau, in den Fußballkreisen Rheingau-Taunus und Hochtaunus sowie ab sofort auch im Sportkreis Groß-Gerau läuft die Aktion. Zahlreiche prominente Sportler unterstützen den Verein als "Botschafter", darunter Uwe Bindewald, Karl-Heinz Körbel, Jürgen Klopp und Bakary Diakité, der sogar aktives Vereinsmitglied ist und mit seinem ehemaligen Club, dem SV Wehen- Wiesbaden, die Patenschaft für die Schilder-Aktion den Fußballkreis Rheingau-Taunus übernommen hat.
Wölfersheim: Schilder gestohlen
Wölfersheim, 16.07.2009
Auszug aus der Pressemitteilung vom 16.07.2009 der Polizei Wetterau-Friedberg
Im Zeitraum vom 11. bis 13.07.2009 wurden am Fußweg im Bereich der Jim-Knopf-Schule zwei Schilder von unbekannten Tätern entwendet. Bei einem Schild handelt es sich um ein "Verbot für Fahrzeuge aller Art". Das zweite Schild hatte die Aufschrift "Kein Platz für Rassismus!". Schachschaden: 200 Euro. Hinweise erbittet die Polizei in Friedberg, Tel.: 06031-6010.
Der TSV setzt ein Zeichen
Ehringen, 13.07.2009
Aktion »Kein Platz für Rassismus!«: Schildübergabe in Ehringen zum Geburtstag
Kein Platz für Anfeindungen: Sportkreisvorsitzender Dieter Feurich (links) überreicht das Schild an TSV-Vorsitzende Silke Keim. Mit dabei die heimischen Fußballer Alexander Rehrmann und Daniel Jäger, die sich für die Aktion stark machen. Foto: Trautmann
Von Ursula Trautmann
Dass beim TSV Ehringen das Thema Rassismus keine Chance hat, verkündet nun auch ein Schild. »Kein Platz für Rassismus!« steht dort nun schwarz auf weiß. Dieter Feurich, Vorsitzender des Sportkreises Waldeck, überreichte es während der Feierlichkeiten zum 40-jährigen TSV-Bestehen an dessen Vorsitzende Silke Keim.
Feurich überbrachte am Sonntag zum runden Geburtstag die Glückwünsche des Landessportbundes Hessen und des Sportkreises. Die Idee vom Fairplay und den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit jeglicher Art wolle man im Sportkreis weitertragen und unterstützen, daher die Aktion des Vereins »Kein Platz für Rassismus! e.V.« (Frankfurt).
Wichtiges Zeichen
Denn nicht nur auf Bundesliga-Ebene, sondern auch auf dem Lande in kleinen Vereinen gebe es immer häufiger Anfeindungen gegenüber Ausländern, sagte Feurich. Mit dem Schild werde jetzt ein wichtiges Zeichen gesetzt, nämlich: "Fremdenfeindlichkeit gehört nicht auf Sportstätten!" Mit dabei bei der Übergabe des Schildes waren auch die beiden Ehringer Fußballer Alexander Rehrmann und Daniel Jäger, die sich ebenfalls für die Aktion stark machen.
5. Fußball-Jugendturnier des FSV Kloppenheim
Karben-Kloppenheim, 06.07.2009
Von Walter Sülberg (FSV Kloppenheim, Fußball, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Am 20. und 21.6.2009 fand auf dem Sportplatz „Am Hang“ in Karben- Kloppenheim das 5. Jugendturnier der F– bis D–Jugenden statt.
Traditionell beteiligten sich Jugendmannschaften aus Karben selbst, aus dem Wetteraukreis, aus den angrenzenden Kreisen, aus Frankfurt/Main und natürlich aus unserem namensverwandten Ort Kloppenheim bei Wiesbaden.
Auch in diesem Jahr wurde der Teilnahmerekord von letzem Jahr gebrochen: 52 Mannschaften mit 572 Jugendspielern kämpften in 2 Tagen um Pokale und Medaillen. Insgesamt, so erfahrenen Schätzungen zur Folge, erfreuten sich mehr als 1200 Beteiligte und Gäste an dem Fußballspielen der Jugend.
Viele freiwillige Hilfsstunden zur Vorbereitung und Durchführung wurden von unseren ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern der Abt. Fußball des FSV Kloppenheim geleistet. Von Waffeln über Kuchen und Kaffee, von Wurst bis Bier und Äpfelwein – alles Notwendige wurde organisiert und zu kinderfreundlichen Preisen abgegeben. „Wir kommen bestimmt nächstes Jahr wieder“ – so lautete das Fazit aller Gäste.
Ein Höhepunkt neben den Siegerehrungen war der Auftritt von Holger Obermann (Fernsehjournalist, DFB-Botschafter in Ländern der „Dritten Welt“) und Horst Trimhold (ehem. Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt), sowie von Jochen Schmitt (Stadtrat der Stadt Karben als Vertreter der Stadt) im Rahmen der Aktion »Kein Platz für Rassismus!«.
Symbolische Anstöße und Siegerehrungen der „Promis“ verliehen dem Turnier hohe Aufmerksamkeit und machten eine gute Sache weiter bekannt. Zur dauerhaften Erinnerung wurde an unserem Vereinsheim als einem der Ersten in Karben das Schild »Kein Platz für Rassismus!« angebracht.
Gerne möchten wir an dieser Stelle auch den Sponsoren des Turniers danken, ohne deren finanzielles Engagement ein reibungsloser Verlauf der Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
»Kicken gegen Rechts« im Ostalbkreis
Oberkochen, 04.07.2009
Der Kreisjugendring Ostalb und 28 Fußballteams setzten am Wochenende ein klares Zeichen und kickten gegen Rechts.
Auf 4 Kleinfeldern im Oberkochener Carl-Zeiss-Stadion sind Mannschaften wie "Rockaz locaz", "Links vor rechts", "Eintracht Prügel", "Talentfrei", "Mischdgable United" und "You’ll never kick alone" von früh bis nachmittags gegeneinander angetreten. Im Endspiel setzten sich die "Red Devils" durch und wurden Tuniersieger.
Neben den Plätzen konnten sich die zahlreichen Zuschauer und auch Spieler an mehreren Ständen zum Thema informieren und aufklären lassen. So war bei sommerlichen Temperaturen auch »Kein Platz für Rassismus! e.V.« mit einem Infostand vertreten.
Am Abend rundete ein Konzert mit viel Funk und Reggae das aus unserer Sicht absolut gelungene und toll organisierte Turnier ab.
Das Schild »Kein Platz für Rassismus!« wurde durch Sarah Susan Schneller, 1. Vorsitzende des Kreisjugendring Ostalb und einem Helfer von der Security am Eingang zum Carl-Zeiss-Stadion angebracht.
Das Team "Kreisjugendring Ostalb"
Das Team "Progamers"
Zwei "Miniköche", die mit ihren kleinen Kollegen auf dem Turnier für das Kulinarische zuständig waren
Das Team "Rockaz locaz"
Presse
Rechts reizt Kicker wie Rotes Tuch - Schwäbische Post, 06.07.2009
Straßenfußball im Freibad Groß-Gerau
Groß-Gerau, 03.07.2009
Die Sportkreisjugend Groß-Gerau hat am Freitagabend ein Straßenfußball-Turnier unter dem Motto der Aktion »Kein Platz für Rassismus!« veranstaltet.
Daß Turnier ist Eröffnungsveranstaltung des dreitägigen »Fest der Vereine«, das vom 03. bis 05. Juli vom Magistrat der Kreisstadt im Freibad Groß-Gerau veranstaltet wird. Das Fest wurde von Bürgermeister Stefan Sauer am Abend eröffnet.
Bei herrlichem Sommerwetter spielten sieben Teams, darunter die "White Tiger", "GG Allstars", "GG Freibadkickers", "Sucarbande" und "Streetkicker", um insgesamt drei Pokale. Durch Installation eines kleinen Flutlichts konnte auf dem Freibadgelände bis in Abenddämmerung gekickt werden.
Jugendwartin Corinna Geiß und ihre Kolleginnen haben sich besondere Spielregeln ausgedacht. So fanden alle Spiele ohne Schiedsrichter statt. Für faires Spiel und faires Verhalten sowie für die Anwendung von besonderen Teamritualen nach Toren und nach dem Spiel konnten Zusatzpunkte gesammelt werden.
Im Schwimmbad waltet Toleranz
Sportkreis und Stadt Melsungen unterstützen Aktion »Kein Platz für Rassismus!«
Melsungen, 23.06.2009
Von Heide Gentner
Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Nationalitäten sollen im Melsunger Schwimmbad gemeinsam Spaß haben. Mit der Inschrift »Kein Platz für Rassismus!« hängt zukünftig ein Schild am Eingang des Hallen- und Freibades und symbolisiert, dass Ausländerfeindlichkeit auf dem Gelände nichts zu suchen hat.
Im Schwimmbad sollen sich alle wohl und sicher fühlen: Von links der Sportkreis-Vorsitzende Ulrich Manthei, Bürgermeister Dieter Runzheimer, Katja Köhler-Nachtnebel vom Sportkreis Fulda-Eder und Schwimmmeister Holger Bachmann. (Foto: Gentner)
"Melsungen macht den Anfang", sagte Katja Köhler-Nachtnebel vom Sportkreis Fulda-Eder, der kreisweit solche Tafeln aufhängen möchte. Initiator ist der Verein »Kein Platz für Rassismus!« mit Sitz in Frankfurt.
Bisher hängen die meisten schwarz umrandeten Anti-Rassismus-Tafeln am Rande von Fußballplätzen im Frankfurter Raum. "Es gibt in anderen Sportarten außer Fußball auch Rassismus. In einem Schwimmbad kommen alle Nationalitäten zusammen", sagt Köhler-Nachtnebel. Daher sei der Schilder-Appell dort an der richtigen Stelle.
Holger Bachmann, leitender Schwimmmeister des Melsunger Bades, unterstützt diese Aktion und sagt: "Wir haben schon vorher darauf geachtet, dass keine rassistischen Sprüche fallen."
Es sei dennoch schön, dass dieses Schild die Haltung gegen Rassismus noch einmal ausdrücklich zeige.
(Quelle: HNA online)
»Kein Platz für Rassismus! e.V.« beim deutschen Sportabzeichentag in Friedberg
Friedberg (Hessen), 19.06.2009
»Kein Platz für Rassismus! e.V.« hat am 19. Juni 2009 beim Deutschen Sportabzeichentag in Friedberg (Sportplatz Burgfeld) ein Fußballtraining mit 12 bis 14 Jahre alten Jugendliche durchgeführt. Neben KPfR! e.V.-Vorstandsmitglied Mike Rudolf, der für Rot-Weiss Frankfurt und den KSV Klein-Karben in der Oberliga Hessen gespielt hat, war als KPfR!-Botschafter auch Torhüter Patric Klandt vom Zweitligisten FSV Frankfurt auf dem Platz und kickte mit den begeisterten Kids. Als Schiedsrichter fungierte KPfR! e.V.-Vizepräsident Roland Stipp.
Maik Rudolf (links) und Roland Stipp (rechts) vom Verein »Kein Platz für Rassismus! e.V.« und Torhüter Patric Klandt vom FSV Frankfurt (mitte) Schild nach dem Fußballtraining mit Friedberger Kids. (Foto K. Rudolf)
Während des Sportabzeichentags, an dem sich rund 1.000 Schüler in verschiedenen Disziplinen maßen, veranstalteten die früheren Leichtathletik-Größen Edgar Itt (Bronze bei Olympia 1988 in Seoul mit der 4x400-Meter-Staffel), Thorsten Dauth (17. im Zehnkampf bei Olympia 1992 in Barcelona) und Frank Busemann (Silber im Zehnkampf bei Olympia 1996 in Atlanta) einen Show-Wettkampf. Den 100-Meterlauf gewann Busemann, im Weitsprung setzte Dauth mit 6,06 Metern ein Zeichen – wobei er etwa 1,50 Meter unter seiner Bestweite blieb. Und apropos Zeichen setzen:
Frank Busemann, Thorsten Dauth und Edgar Itt (von links) bekennen Farbe. (Foto: Stipp)
Alle drei Olympioniken warben dann auch noch für die Aktion »Kein Platz für Rassismus!« (siehe Foto).
»Kein Platz für Rassismus!« an Erbacher Sportstätten
Erbacher Jugendliche deklarieren mit Schildern und Patenschaften Toleranz
Erbach, 05.06.2009
In Ihren Siegertrikots der 4. Erbacher Fußballnacht waren die Spieler des Teams Bezirkan Market an das DFB Minispielfeld in Erbach gekommen. Mit dabei hatten Sie Schilder mit einer klaren Botschaft. »Kein Platz für Rassismus!« war da schwarz auf weiß zu lesen. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen der Kreisstadt wurde das erste Schild am DFB Minispielfeld montiert. Mit dabei waren Bürgermeister Harald Buschmann, sowie die Initiatoren dieser Aktion, Gerhard Müller von der Jugendsozialarbeit der Stadt Erbach und Alexander Carrasco Torres von der Schulsozialarbeit der Schule am Sportpark. So betone Bürgermeister Buschmann, dass mit der Schilderaktion durch die Jugendlichen ein deutliches Zeichen für Toleranz nach außen gegeben wird.
Jugendliche bringen Schilder gegen Rassismus an.
Talha Erdogan in Aktion
Der Grundstock dieser Aktion mit einer Absage an den Rassismus wurde an der 4. Erbacher Fußballnacht Ende Februar gelegt. Hier hatte alle teilnehmenden Teams unter der Devise „Fußball ist bunt“ im Abschlussturnier eine Patenschaft für ein Erbacher Sportfeld übernommen. Diese wurde jetzt unter tatkräftiger Mithilfe vieler Jugendlicher umgesetzt. So stehen ab sofort am DFB Minispielfeld, am Beachfußballfeld im Alexanderbad, am Streetballfeld, im Sportpark und in den Sporthallen die aussagekräftigen Schilder mit den dazugehörigen Patenteams.
Burak Kocahal, Spielführer des Patenteams, im Gespräch mit Bürgermeister Buschmann
So setzen die Teilnehmer des Erbacher Integrationsprojektes „Fußball und Musik – Sport, Spaß und Integration“ auch in diesem Jahr nachhaltige Zeichen. Da die jährlichen Großveranstaltungen im Projekt immer unter einem Leitmotto stehen, planen die Veranstalter schon das nächste Jugendevent, das 4. Erbacher Beachfußballturnier. Dieses wird am Samstag den 22. August im Alexanderbad unter dem Slogan „Trink Dich nicht ins Abseits“ ausgespielt.
Unter dem Thema „Integration durch Sport“ werden am 30. Juli Gäste aus den Erbacher Partnerstädten mit Jugendteams aus verschiedenen Kulturen der Kreisstadt ein internationales Turnier austragen.
Mischa Zöller bleibt Vereinsvorsitzender
Frankfurt am Main, 16.05.2009
Die Jahreshauptversammlung von »Kein Platz für Rassismus! e.V.« fand heute in Frankfurt-Sachsenhausen statt. Der bereits in der letzten Sitzung entlastete Vorstand, aus dem zwischenzeitlich die Zweite Vorsitzende Silke Herbert aus privaten Gründen ausgetreten ist, hatte die Mitglieder fristgerecht zu den Neuwahlen eingeladen, die schließlich in geheimer Abstimmung über die Bühne gingen.
Die Mitglieder bestätigten den Ersten Vorsitzenden Mischa Zöller und wählten ihn für ein weiteres Jahr. Neuer Zweiter Vorsitzender ist Roland Stipp, neuer Kassierer Oualid El Khattat, Schriftführer bleibt Maik Rudolf. Der bisherige Kassierer Kris Rudolf hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Als neues Mitglied im Verein wurde Cem Acar begrüßt, der sich unter anderem um die Entwicklung der Schilderaktion im Fußballkreis Hochtaunus kümmern wird.
Der BSV ünterstützt den Verein »Kein Platz für Rassismus!«
Frankfurt am Main, 21.04.2009
Am Dienstag, dem 21. April 2009, wurde auf dem Sportgelände Louisa, das der Bezirk Frankfurt des Betriebssport-Verbands Hessen e.V. von der Sportpark Stadion Gesellschaft gemietet hat, das Schild »Kein Platz für Rassismus!« angebracht. Den würdigen Rahmen für diese kleine Zeremonie bildeten Lothar Schäfer, Geschäftsführer der Sportpark Stadion Gesellschaft, mit Wolfgang Fabel und Stephan Bauer, die Vertreter des Ortbeirats 5, Petra Gerland (SPD) und Christian Becker (CDU), Gerhard Brillisauer, Präsidiumsmitglied des Deutschen Betriebssportverbandes und Ehrenvorsitzender des BSV Hessens und des Bezirks Frankfurt, der Stellvertretende Bezirksvorsitzende Klaus Siebert, die BSG-Leiter Peter Broekmann (DWP-Bank), Jens Chittka (Fraport), Werner Fromm (DRV Hessen), Rüdiger Klinger (DWS-Bank) und Rainer Mathews (Zollsportverein), die BSG-Vertreter Katrin Schwenke (KfW) und Konrad Schäfer (Deutsche Bank), der Stellvertretende Fußball-Spartenleiter Walter Hackenberg und der Schiedsrichterobmann Oliver Stekovits sowie das Team der BSV-Geschäftsstelle mit Elfriede Stegerwald und Susanne Roßmann und nicht zuletzt die vier Frauen-Kleinfeldfußballmannschaften der Europäischen Zentralbank, der KfW-Bankengruppe, von Fresenius und Continental Teves.
Sandra Minnert, die WM-Botschafterin der FIFA-Frauen-Fußball-WM 2011, schraubt flankiert vom BSV-Vorsitzenden K.G. Gutowski und dem stellv. Fußballspartenleiter W. Hackenberg das Schild an die Wand des Umkleidegebäudes
Leider konnte kein Vertreter des Vereins »Kein Platz für Rassismus!« an der Veranstaltung teilnehmen und dessen Ziele und Beweggründe erläutern, die der BSV mit dieser Aktion unterstützt. So blieb es der WM-Botschafterin der FIFA-Frauen- Fußball-WM 2011, der vielfachen Deutschen, Europa und Weltmeisterin Sandra Minnert vorbehalten, nach einigen einleitenden Worten des BSV-Vorsitzenden K.G. Gutowski das von ihm und dem stellv. Fußballspartenleiter des Bezirks gehaltene Schild an der Wand fest zu schrauben.
»Kein Platz für Rassismus!« bei der Allianz Dresdner Sport Ffm
Frankfurt am Main, 08.04.2009
Die Betriebsportgemeinschaft der Allianz Versicherung und Dresdner Bank Frankfurt am Main unterstützt mit mehr als 3.100 Mitgliedern die Schilderaktion. Mit dem Beginn der Sommersaison ist auf der eigenen Sportanlage in Frankfurt-Niederrad »Selbstverständlich kein Platz für Rassismus!«, wie Sportwart Thomas Duecker verdeutlicht.
Fußballmannschaft der Allianz Dresdner Sport Ffm
vor dem Training
»Kein Platz für Rassismus!« in Bad Vilbel
Bad Vilbel, 22.01.2009
Beim 2. Hassia Sprudel-Cup gab es nicht nur starken Fußball zu sehen, sondern auch eine starke Aktion. Der FV beteiligt sich seit längerem an der Aktion »Kein Platz für Rassismus!«. Deshalb hat unser D-Jugend Trainer Alexander Klett eine Foto-Aktion unter diesem Motto organisiert. Zahlreiche Spieler aus Frankfurt, Offenbach, Neu- Isenburg und auch aus Bad Vilbel haben sich fotografieren lassen und gaben ihrem Bild eine eigene Botschaft: »Alle Menschen sind gleich«, »Hautfarbe ist egal - Talent ist entscheidend«, um nur zwei zu nennen. Die Bilder zu dieser Aktion finden sie auch ab Freitag auf der Homepage www.fv-bad-vilbel.de.
Kick-Off-Veranstaltung »Kein Platz für Rassismus!« in Darmstadt
Darmstadt, 19.12.2008
Am 19.12.2008 fand im städtischen Stadion am Böllenfalltor die Auftaktveranstaltung des Projekts »Kein Platz für Rassismus in Darmstadt!« statt. Initiatoren des vom Lokalen Aktionsplan der Stadt Darmstadt unterstützten Projekts sind der Sportkreis Darmstadt, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Fanprojekt Darmstadt sowie die Darmstädter Sportstiftung, welche eine Idee des aus dem Frankfurter Fußball-Magazin »Zico« hervorgegangenen Vereins »Kein Platz für Rassismus! e.V.« aufnahmen. Auf mehr als 60 Frankfurter Sportplätzen hängt bereits eine Schild mit der Aufschrift »Kein Platz für Rassismus!«.
Bei der Auftaktveranstaltung stellten Harry Distelmann (Sportkreis Darmstadt), Michael Kirschner (Fanprojekt Darmstadt), Ralf-Rainer Klatt (Sportberater der Stadt Darmstadt), Jochen Partsch (Stadtrat der Stadt Darmstadt) und Kris Rudolf (»Kein Platz für Rassismus! e.V.«) ihr gemeinsames Projekt vor. Anwesend waren ebenfalls Dr. Helmut Zeitträger (Vizepräsident des SV Darmstadt 98) und Jürgen Koch (Vorstandsmitglied des Fanvereins Darmstadt 98).
Im Rahmen dieses Projekts sollen, an möglichst allen 16 Darmstädter Sportplätzen, Schilder mit der Aufschrift »Kein Platz für Rassismus!« angebracht werden um den Vereinen somit die Möglichkeit zu bieten, sich öffentlich gegen Rechtsextremismus zu positionieren. Die Schilder sollen bei den teilnehmenden Vereinen einen Anreiz darstellen um Vereinsverantwortliche, Sportler, Schiedsrichter, Trainer, Fans und Gäste für diese Thematik zu sensibilisieren und einen Denkprozess anzustoßen. Die Vereine sollen somit nicht nur interne Prozesse in Gang setzen sondern zeitgleich als Multiplikatoren fungieren. Als erster Leitfaden wird den Vereinen die Broschüre „11 Fragen nach 90 Minuten. Was tun gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball?“ (herausgegeben vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, Am Ball bleiben/dsj und der Koordinationsstelle der Fanprojekte (KOS)) an die Hand gegeben. Zudem hat das Fanprojekt Darmstadt eine umfangreiche Linkliste erstellt, in der Informationen zum Thema Rechtsextremismus, regionaler und bundesweiter Gegeninitiativen und zu weiteren Aspekten des Themas aufgerufen werden können.
Nach der gelungenen Auftaktaktveranstaltung in Darmstadts größtem Stadion sollen 2009 weitere Sportanlagen folgen.
Juvhel Tsoumou ist neuer »KPfR!«-Botschafter
Frankfurt am Main, 01.10.2008
Pate des ersten Schildes in einer Schule im Wetteraukreis - Der jüngste Bundesliga-Spieler von Eintracht Frankfurt übergab das Schild mit der Aufschrift »Kein Platz für Rassismus!« an die Stadtschule Bad Vilbel.
Am 28. September 2008 wurde Juvhel Tsoumou im Bundesligaspiel von Eintracht Frankfurt gegen Arminia Bielefeld in der 74. Minute eingewechselt und ist damit der jüngste Bundesligafußballer, den die Eintracht bis jetzt hatte.
Der im Kongo geborene Stürmer kam im Alter von neun Jahren mit seiner Mutter erst nach Zwickau und dann zur Eintracht nach Frankfurt. Seit dieser Saison trainiert der 17-Jahre alte Jugendnationalspieler nur noch bei den Profis.
Am Mittwoch (1. Oktober 2009) stattete er der Stadtschule in Bad Vilbel einen schon seit einigen Wochen geplanten Besuch ab. Die von Sabine Zecha unterrichtete dritte Klasse (die sich die »Pinguine« nennt) war bestens auf den prominenten Besuch vorbereitet. Auf die Tür des Klassenzimmers hatten die Kinder Fotos des Stürmers und ihre Fragen an den Fußballprofi aufgeklebt.
Nachdem die Acht bis Neunjährigen den Fußballer kennen gelernt uns sich mit Autogrammen versorgt hatten, suchten sie mit Schulleiterein Kirsten Schenk-Lalk und ihrer Lehrerin Sabine Zecha den richtigen Fleck für das »Kein Platz für Rassismus!«-Schild aus, das Juvhel für die Schule mitgebracht hatte.
Juvhel Tsoumou, Schulleiterein Kirsten-Schenk-Lalk und Lehrerin Sabine Zecha (von links) haben mit Kindern der Stadtschule den richtigen Fleck für das »Kein Platz für Rassismus!«-Schild ausgesucht – direkt am Eingang
Die vom Frankfurter Fußball-Magazin »ZICO« ersonnene Schilderaktion des Vereins »Kein Platz für Rassismus! e.V.« läuft seit einigen Wochen im Sportkreis Wetterau. Bisher wurden die Schilder vor allem an Fußballplätzen angebracht. Die Stadtschule ist die erste Einrichtung ihrer Art, die nun ebenfalls ein Zeichen gesetzt hat – und die mit Juvhel Tsoumou einen prominenten Paten dafür gefunden hat.
»Viel zu tun«
Frankfurt am Main, 17.09.2008
Der Song zur Aktion »Kein Platz für Rassismus!« - »Viel zu tun« von den Irie Révoltés - Uraufführung des Kino- und TV- Spots im CineStar Metropolis
Auf einer Präsentation im Saal 8 des CineStar Metropolis-Kinos in Frankfurt wurde heute der Kino- und TV-Spot zur Aktion „Kein Platz für Rassismus“ uraufgeführt. In dem großen Frankfurter Lichtspielhaus hatte Eintracht Frankfurts Torhüter Markus Pröll gemeinsam mit Kinoleiter Stefan Burger schon vor Monaten eines der KPfR!-Schilder angebracht, jetzt ging die Aktion dort in eine neue Phase über. Mit der Veröffentlichung des Spots, in dem prominente Fußballer zum Song „Viel zu tun“ der Heidelberger Reggae-Band Irie Révoltés tanzen und gemäß des Aktionsmottos „Farbe bekennen“, startet KPfR seine bundesweite Schilderaktion.
Die Präsentation im CineStar Metropolis verfolgten nicht nur zahlreiche Pressevertreter, auch alle Partner und viele „Botschafter“ waren gekommen, darunter Steffi Jones (Weltmeisterin und Chefin des Organisationskomitees für die Frauen-WM in Deutschland), Uwe Bindewald (Eintracht-Ikone) und Daniel Gunkel (Mainz 05). Außerdem gehörten Eintracht-Präsident Peter Fischer und Weltmeister Andreas Möller zu den Besuchern. Möller versprach in seiner Eigenschaft als Sportmanager von Kickers Offenbach die Aktion auch auf den Bieberer Berg zu tragen.
Die „Botschafter“ Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund), Schauspieler Peter Lohmeyer („Das Wunder von Bern“), Otto Addo (Hamburger SV), Patrick Owomoyela und Mohamed Zidan (beide Borussia Dortmund) wandten sich mit Videobotschaften an die Zuschauer.
(C) 2009 Kein Platz für Rassismus! e.V. | Kontakt | Impressum | Disclaimer
Termine
Sa 24.10.2009 11h
Einweihung Kunstrasenplatz
SV St. Stephan Griesheim
Südring 3
D - 64347 Griesheim
Mi 28.10.2009 17h
Kick-Off Kreis Groß-Gerau
VfR 1916 Groß-Gerau
Geschwister-Scholl-Straße 15 / Am Sportplatz 1
D - 64521 Groß-Gerau
mit Botschafter Kevin Pezzoni
Mi 04.11.2009 15:30h
Kinderfest
Sportkreis Hochtaunus e.V.
Marxstrasse 20
D - 61440 Oberursel
mit Botschafterin Renate Lingor
Die Schilderaktion
KPfR! Botschafter
- Otto Addo, Hamburger SV
- Uwe »Zico« Bindewald, Ex-Spieler Eintracht Frankfurt
- Mounir Chaftar, Kickers Offenbach
- Bakary Diakité, SV Wehen-Wiesbaden
- Oliver Forster, Sportmoderator
- Daniel Gunkel, FSV Mainz 05
- Jermaine Jones, FC Schalke 04
- Steffi Jones, Präsidentin des Organisationskomitees für die FIFA Frauen-WM 2011
- Patric Klandt, FSV Frankfurt
- Jürgen Klopp, Trainer Borussia Dortmund
- Benjamin Köhler, Eintracht Frankfurt
- Karl-Heinz »Charly« Körbel, Bundesliga-Rekordspieler und Leiter der Eintracht Frankfurt Fußballschule
- Nia Künzer, Schützin des Golden Goal im WM-Finale 2003
- Renate Lingor, Fußball-Weltmeisterin 2003 und 2007
- Peter Lohmeyer, Schauspieler (u.a. »Das Wunder von Bern«)
- Max Nicu, Hertha BSC
- Adebowale Ogungbure, zuletzt Kickers Offenbach
- Patrick Owomoyela, Borussia Dortmund
- Kevin Pezzoni, 1. FC Köln
- Amir Shapourzadeh, FSV Frankfurt
- István Sztani, Deutscher Meister mit Eintracht Frankfurt (1959)
- Neven Subotic, Borussia Dortmund
- Michael Thurk, FC Augsburg
- Faton Toski, Eintracht Frankfurt
- Mohamed Zidan, Borussia Dortmund
Infos & Linkliste
11 Fragen nach 90 Minuten
Was tun gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball?
Broschüre, Bündnis für Toleranz
Rechtsextremismus im Sport – nicht mit uns!
Broschüre, LSB Thüringen
Rechtsextremismus beim Fußball
Studie, Bundesinstitut für Sportwissenschaft
100 Tipps für Präventionsarbeit gegen Gewalt und Rassismus im Amateurfußball
Broschüre, Arbeitsgruppe »Sport und Gewaltprävention« Mecklenburg-Vorpommern
Projekt ARCTOS - Gemeinsam gegen Diskriminierung, Rassismus und Fremdenhass
Arbeitshilfe, Deutsche Sportjugend
